Zum Inhalt

Emerging Trends in Natural Product Biotechnology

Beginn: Ende: Veranstaltungsort: Technische Universität Dortmund
alle Teilnehmer der VAAM Tagung © privat
alle Tagungsteilnehmer

Anlässlich des Jubiläumsjahres der TU Dortmund organisierte das Biozentrum der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen ein Symposium zum Thema „Emerging Trends in Natural Product Biotechnology“

Vom 20. bis zum 21. September versammelten sich knapp 100 Wissenschaftler/innen aus ganz Europa im Internationalen Begegnungszentrum, um Innovationen in der biotechnologischen Produktion von Naturstoffen vorzustellen und zu diskutieren.

Thematische Schwerpunkte waren neben der Biosynthese von Naturstoffen und dem Engineering von Stoffwechselwegen insbesondere biokatalytische und chemoenzymatische Verfahren sowie deren technische Umsetzung. In zahlreichen Posterpräsentationen sowie 20 Vorträgen wurden aktuelle Entwicklungen in diesen Forschungsfeldern aufgezeigt. Eingeleitet wurde jede thematische Session durch einen Plenarvortrag. Den Auftakt hierbei machte Martin Grininger (Goethe-Universität Frankfurt), der strukturgeleitete Konzepte für das Design maßgeschneiderter Enzyme vorstellte. Tilmann Weber (DTU Biosustain, DK) beleuchtete den Einsatz digitaler Technologien in der Naturstoff-Forschung. Ein besonderes Highlight des ersten Tages war der Abendvortrag von Birger Lindberg Møller (Universität Kopenhagen, DK), in welchem Arbeiten zur Kanalisierung des photosynthetischen Elektronenflusses für nachhaltige Produktionsprozesse präsentiert wurden. Das wissenschaftliche Programm des zweiten Tages begann mit Jason Micklefield (Universität Manchester, UK), der zahlreiche Beispiele für die biokatalytische und zellbasierte Produktion von Naturstoff-abgeleiteten Wirkstoffen lieferte. Frank Hollmann (TU Delft, NL) stellte schließlich Enzyme aus der Klasse der Peroxygenasen als besonders vielseitige Biokatalysatoren für technische Prozesse vor. Das große Interesse an den vorgestellten Themen äußerte sich in einer regen Diskussionsbeteiligung sowohl im Anschluss an die einzelnen Vorträge als auch während der Posterschau.

Seinen Abschluss fand das Symposium schließlich in der Prämierung der drei besten Poster. Ein unabhängiges Komitee wählte Melanie Mindt aus der Gruppe von Volker Wendisch (Universität Bielefeld), Huijuan Guo aus der Gruppe von Christine Beemelmanns (HKI Jena) sowie Paul Ebersbach aus der Nachwuchsforschergruppe von Erik Freier (ISAS, Dortmund) als Preisträger/innen aus. Zum Ende und auch nach der Tagung gab es seitens der Teilnehmer noch zahlreiche positive Rückmeldungen an die Organisatoren, auf dass diese Veranstaltung in Dortmund hoffentlich fortgesetzt werden wird.

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.